Hören Sie auf zu rauchen in Lake Geneva!

Das CIPEL und zwei Nichtregierungsorganisationen führen eine Präventionskampagne an den Stränden von einundzwanzig Gemeinden am Ufer des Genfer Sees durch. Ziel der Kampagne, die von der CIPEL und Summit Foundation in enger Zusammenarbeit mit der ASL ins Leben gerufen wurde, ist es, die Badegäste auf die Umweltauswirkungen von Zigarettenkippen aufmerksam zu machen, dem Abfall, der am häufigsten an den Ufern des Sees gefunden wird.

Die sommerliche Frequentierung der Strände des Genfer Sees übt einen starken Druck auf den See und seine Ufer aus. Das CIPEL führt eine Sensibilisierungskampagne gegen die Vermüllung mit Zigarettenkippen an den Stränden, Ufern und Steilufern des Genfer Sees durch, um das Wegwerfen des Abfalls zu verhindern, der am häufigsten bei Sammelaktionen gefunden wird.

Diese Kampagne ist eine Premiere, da sie in enger Zusammenarbeit zwischen einer Regierungsbehörde und zwei in der Region tätigen Umwelt-NGOs entstanden ist: der Internationalen Kommission zum Schutz der Gewässer des Genfer Sees, der Summit Foundation und der Association pour la Sauvegarde du Léman. "Wir freuen uns sehr, dass unsere "Comic Bubbles"-Kampagne erneut in der Ebene eingesetzt wird, um den See zu erhalten", sagte Olivier Kressmann, Direktor der Summit Foundation. Er fügt hinzu: "Die Zusammenarbeit mit zwei NGOs ermöglicht es uns, unsere Kräfte zu bündeln und die Reichweite unserer Aktionen zu erhöhen.

Ab diesem Sommer statten die drei Organisationen die Gemeinden am See mit Schildern aus, um das Bewusstsein für die Auswirkungen von Zigarettenstummeln zu schärfen, dank der Finanzierung durch das CIPEL. Die ASL unterstützt die Kampagne mit einem Relais auf ihren verschiedenen Kommunikationskanälen, wodurch das Projekt von einer lokalen Verankerung profitieren kann. Die Botschaften der Kampagne beziehen sich ebenso auf die Folgen für die Tierwelt wie auf die Verschmutzung des Wassers und den Transport von Zigarettenkippen durch den Regen in die Umwelt.

Zweiundzwanzig Gemeinden in der Schweiz und in Frankreich haben auf diese Initiative positiv reagiert und nehmen an der Kampagne teil, die in diesem Sommer beginnt und über die nächsten fünf Jahre laufen wird. "Wir sind sehr erfreut über den Erfolg der Initiative bei den Kommunen. Während wir für das erste Projektjahr mit etwa zehn gerechnet haben, haben bereits doppelt so viele ihr Interesse bekundet", sagt Audrey Klein, Generalsekretärin von CIPEL.

Die Kampagne ist von nun an am Ufer des Genfer Sees zu entdecken.