08:45 Uhr· Empfang der Teilnehmer*innen in der Eingangshalle der Villa Barton.
09:15 Uhr · Eröffnungsrede durch die Leiter der Schweizer und französischen CIPEL-Delegationen, gefolgt von der Begrüssungsansprache von Herrn Nicolas Walder, Genfer Staatsrat und Mitglied der Schweizer CIPEL-Delegation.
09:40 Uhr · Vorführung eines Videos über die CIPEL und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Wasserqualität des Genfer Sees.
09:50 Uhr · Anschauliche Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Maßnahmen und Studien, die zur Halbzeit des Aktionsplans 2021–2030 der CIPEL durchgeführt wurden.
10:10 Uhr · Vortrag über den historischen Erfolg bei der Phosphorreduktion.
10:15 Uhr · Drei aufeinanderfolgende interaktive Podiumsdiskussionen zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, mit gezielten Diskussionen unter Fachleuten und anschließend mit dem Publikum:
1. Klimawandel und zunehmender Druck auf die aquatischen Lebensräume
Welche Anpassungsstrategie sollte angesichts des Klimawandels und neuer Belastungen verfolgt werden, um die Widerstandsfähigkeit der aquatischen Lebensräume des Genfer Sees zu erhalten?
- Kristell Astier-Cohu – Stellvertretende Generaldirektorin der Wasserbehörde Rhône-Méditerranée-Corse
- Marcellin Barthassat – Architekt und Stadtplaner sowie Mitglied von «Patrimoine suisse»
- Géraldine Pflieger – Professorin für Stadt- und Umweltpolitik an der Universität Genf, leitende Autorin des IPCC und Mitglied der Schweizer Delegation bei den Klimakonferenzen (COP)
2. Unsichtbare Umweltverschmutzungen mit sehr realen Auswirkungen
Mikroverunreinigungen (Pestizide, Arzneimittelrückstände) und Mikroplastik, die lange Zeit nicht nachweisbar waren, lassen sich heute dank fortschrittlicher Technologien nachweisen. Dank besserer Erkenntnisse werden ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt deutlich.
- Sébastien Apothéloz – Leiter der Wasserabteilung der Stadt Lausanne
- Jeanne Garric – Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Rhône-Mittelmeer-Flussgebietsausschusses
- Christel Lamat – Referentin bei der Regionalen Gesundheitsbehörde Auvergne-Rhône-Alpes
- Diana Rizzolio – Koordinatorin des Geneva Environment Network, UNO
3. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wert der Leistungen der Natur, die der Genfer See erbringt
Vorteile des Genfer Sees für die Gesellschaft: Tourismus, Fischerei, Energie, Biodiversität/natürliche Lebensräume und wirtschaftliche Aktivitäten, die mit einem gesunden See verbunden sind.
- Christian Bréthaut – Außerordentlicher Professor für Wassermanagement an der Universität Genf
- Roxanne Dupommier – Leiterin des Traveller Bureau bei der Stiftung Genf Tourismus und Kongresse
- Alexandre Fayet – Fischer und Präsident des Interkantonalen Verbandes der Berufsfischer am Genfer See (SIPPL)
12:25 Uhr · Inspirierender Abschluss mit einem Vortrag von Charlène Descollonges, einer Hydrologin, Autorin und Referentin, die sich für den Schutz der Natur und die Wiederherstellung des Wasserkreislaufs einsetzt.
12:55 Uhr · Ausblick und Schlusswort von Nicole Gallina, Generalsekretärin der CIPEL
13:00 Uhr · Aperitif-Cocktail, Networking und Pressekonferenz.