Haben Sie das gewusst?

ENTENFLÜSSE

Entenflöhe" sind ein natürliches Phänomen, das nichts mit Verschmutzung zu tun hat.

Selbst an einem Strand mit tadelloser bakterieller Hygiene kann das Risiko des Auftretens von "Badedermatitis" oder "Entenfloh" bestehen, insbesondere in flachen, vegetationsreichen Gewässern und bei Temperaturen über 20°C, wo es daher ratsam ist, das Baden einzuschränken. Diese dermatologische Erkrankung wird durch die Larven eines Entenparasiten verursacht, der in die menschliche Epidermis eindringt und starken Juckreiz verursacht, der glücklicherweise nicht schwerwiegend ist.

Um dem Ausschlag vorzubeugen, empfiehlt es sich, sofort nach dem Baden zu duschen und mit einem Handtuch kräftig abzureiben. Wenn der Ausschlag auftritt, vermeiden Sie Kratzen, um sekundäre bakterielle Infektionen zu vermeiden. Der Ausschlag verschwindet innerhalb von 10 bis 20 Tagen spurlos.

BEHÖRDLICH ANALYSIERTE WASSERQUALITÄT

Badewasser unter Kontrolle!

Die Einstufung der Qualität der Badegewässer an den Stränden des Genfer Sees wird auf der Grundlage von bakteriologischen Analysen vorgenommen, die während der vorangegangenen Badesaison von den zuständigen Stellen der einzelnen Kantone und Departements durchgeführt wurden. Wenn ein Strand aus bestimmten Gründen vorübergehend verschmutzt ist, informieren die Behörden die Bevölkerung.

Die Behörden stützen ihre Klassifizierung auf:

  • in der Schweiz (Waadt, Wallis, Genf): zu den Empfehlungen zur Analyse und Bewertung der Badegewässerqualität (Seen und Flüsse) des BAFU und des BAG (2013);
  • in Frankreich (Haute-Savoie): zur Richtlinie 2006/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Februar 2006.

DIE NATÜRLICHEN UMGEBUNGEN VON LEMAN

Die Ufer des Sees bieten eine Vielfalt an Umgebungen, die eine reiche und vielfältige Fauna und Flora beherbergen: Auwald, Flussmündung, steiniges Ufer, Schilfgürtel oder Wasserwiese, um nur die wichtigsten zu nennen.

Die gute Gesundheit der Arten, die in diesen natürlichen Umgebungen leben und von ihnen abhängen, hängt von der Anzahl der natürlichen Standorte rund um den See, ihrer Ruhe und dem Austausch zwischen ihnen ab.

Im Wasser ist offensichtlich alles miteinander verbunden. Andererseits hat die mehr als zwei Jahrhunderte andauernde künstliche Gestaltung der Ufer mit Uferbefestigungen, Mauern, Kais, Häfen und Straßen die Zahl der natürlichen Standorte stark reduziert und sie fragmentiert.

Die Folge? Die Lebensräume werden geschwächt, ebenso wie die Arten, die dort Zuflucht suchen. Es ist dringend notwendig, die zu erhalten, die noch vorhanden sind.

Die Schilfgürtel des Genfer Sees: ein seltenes und zerbrechliches Naturjuwel, das uns Fabwildpix zeigt und einige Vorsichtsmaßnahmen, die man beim Paddeln beachten sollte:

AQUATISCHE VEGETATION

Entdecken Sie mit dem Youtuber Fabwildpix die Makrophyten, diese oft unbekannten Seegraswiesen, die wir mit Algen verwechseln, sowie die lebenden Arten, die den Grund unseres Genfer Sees bevölkern

WO ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE WASSERQUALITÄT?