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Seesaibling


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Der Seesaibling - ebenfalls ein Salmonide und ein Edelfisch der Alpenseen - wird sowohl von Hobby- als auch Berufsfischern seiner Schmackhaftigkeit wegen gefangen. Die Fortpflanzung findet im Winter (Mitte November bis Januar) auf dem Seegrund in einer Tiefe zwischen 30 und 80 Metern auf einem Substrat aus feinem und sauberem Kies statt. Die geeigneten Laichplätze sind rar. Zudem ist die Schlüpfrate der Eier gering, wie Untersuchungen mit Tauchern und mit Hilfe des Unterseeboots ’F.-A. Forel’ bereits in den 80er Jahren und auch vor kurzem wiederum gezeigt haben. Man vermutet, dass die Seewasserqualität entscheidend die Überlebenschancen der Eier und den Schlüpferfolg beeinflusst. Etwa die Hälfte der Seesaiblinge wird von Hobbyfischern mit der Angel gefangen. Der starke Rückgang bei den Fängen zwischen 1965 und 1980 ist wahrscheinlich auf die Eutrophierung des Sees zurückzuführen. In der Tat führt die Eutrophierung zu einer stärkeren Ablagerung von organischer Substanz auf die Laichplätze, was den Schlüpferfolg vermindert. Der beachtliche Aufschwung bei den Fangzahlen des Seesaiblings ist hauptsächlich auf den Besatz junger Seesaiblinge, welche ausschliesslich von Elterntieren aus dem Genfersee abstammen, zurückzuführen. Die Zahl eingesetzter Fischchen hat zwischen 1977 und 1994 von circa 150’000 auf 1’500’000 zugenommen. Diese Entwicklung ist umso erfreulicher als es sich beim Seesaibling um eine in der Schweiz gefährdete Art handelt.


Datum : 3. 05. 2005

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